Unternehmensnachfolger gesucht!
Wie gehen Sie das Thema richtig an?

In Deutschland gibt es 3,6 Millionen Unternehmen, davon sind knapp 90 Prozent eigentümergeführte Firmen. Sie sind der Motor der deutschen Wirtschaft, sie schaffen die meisten Arbeitsplätze und prägen durch ihre Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.

In den nächsten fünf Jahren werden 190.000 dieser Familienunternehmen einen Unternehmensnachfolger suchen, wie das Institut für Mittelstandsforschung (IfW) in Bonn jetzt meldete. Doch eine solche Regelung läuft nicht immer reibungslos.

Eine nachhaltige Regelung gilt als größte strategische Herausforderung für alle mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verfolgt mit der Initiative „nexxt“ das Ziel, dass sich Unternehmer*innen rechtzeitig mit dem Thema Unternehmensnachfolge befassen.

55 Jahre?
Jetzt mit der Suche beginnen!

Denn je älter der Chef oder die Chefin, desto geringer ist deren Bereitschaft, zu investieren. Eine gesunde Investitionsquote ist ein Gradmesser für ein florierendes Unternehmen. Seit 2002 ist das Durchschnittsalter der Unternehmer um acht Jahre gestiegen, so die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Momentan liegt das Durchschnittsalter bei 52,8 Jahren. Corona hat diese Entwicklung noch einmal verstärkt, denn zahlreiche Eigentümer haben ihre Suche auf die Zeit nach der Pandemie verschoben.

In der Praxis bewährt hat sich eine Faustregel: Spätestens im Alter von 55 Jahren sollten die Firmenbesitzer mit der Suche beginnen. Die Planung und Umsetzung einer Unternehmensnachfolge ist oftmals ein Prozess von mehreren Jahren. Denn geeignete Familienmitglieder oder interne Beschäftigte stehen nicht immer bereit. Und selbst wenn die Idealbesetzung gefunden ist, dauert es, bis das umfangreiche Detailwissen übertragen ist.

Fachkräftemangel verschärft Suche nach Unternehmensnachfolgern

Zudem wird die Suche nach einem Unternehmensnachfolger dadurch erschwert, dass beispielsweise nur 0,8 Prozent der Kinder von Eigentümern planen, direkt nach dem Studium den Betrieb zu übernehmen. Nach weiteren fünf Jahren können es sich immerhin 4,2 Prozent vorstellen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität St. Gallen mit Ernst & Young.

Deshalb braucht es Zeit und ein auf Unternehmensnachfolge spezialisierten Partner, um sich mit Sorgfalt und Geduld diesem Thema anzunehmen. Der Fachkräftemangel verschärft zudem das Problem: Schon jetzt ist klar, In den nächsten Jahren werden immer mehr Mittelständler auf Unternehmensnachfolgersuche einer kleiner werdenden Zahl von Interessenten gegenüberstehen.

Unser Tipp: Machen Sie sich rechtzeitig mit den richtigen Partnern auf die Suche nach einem geeigneten Unternehmensnachfolger oder auch Käufer. Es ist eine Sache von Vertrauen, Kompetenz und Timing, damit Sie Ihr Lebenswerk in gute Hände übergeben. Die TEKATH Personalberatung unterstützt Sie gerne dabei, gemeinsam finden wir die optimale Nachfolgerregelung für Ihr Unternehmen. Vertrauen Sie der Expertise von Dirk Tekath und seiner langjährigen Erfahrung als Nachfolgebegleiter.